Lärmbelästigung: Der Lärm geht weiter
Nach dem Bericht des Bundesamts für Umwelt über die Lärmbelastung lebt jeder zehnte Mensch in der Schweiz an einem Ort, an dem der Grenzwert für die Lärmbelastung überschritten wird. Nun kann Lärm, dieser unerwünschte Ton, den man als störend empfindet, krank machen. Er versetzt den Körper in Alarmbereitschaft, stört den Schlaf und beeinträchtigt die psychische Gesundheit. Fünfhundert kardiovaskuläre Todesfälle pro Jahr sollen auf Lärmbelästigung zurückzuführen sein. Schuld daran sind lʹerhöhte Herzfrequenz und Bluthochdruck. Dieser gesundheitliche Befund ist bekannt, und die akustische Klammer des Containments hat die lʹomnipresenz des Lärms realisiert. Trotz gesetzlicher Vorgaben werden die Expositionsgrenzwerte regelmäßig überschritten. Dennoch gibt es Mittel und Wege, um Abhilfe zu schaffen. Wie kann man die Lärmbelästigung begrenzen? Wie beeinträchtigt Lärm das Zusammenleben? Welche Klangqualität sollte man bevorzugen, ohne zwangsläufig in der Stille zu leben?
